„Rassismus geht alle etwas an!“ Aufruf zum Internationalen Tag gegen Rassismus

Veröffentlicht am 20.03.2012 in Gegen Rechtsextremismus

PRESSEMITTEILUNG
Berlin, 20. März 2012

Zum Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März setzt sich Dilek Kolat für eine aktive und offene Auseinandersetzung mit den vielfältigen Erscheinungsweisen des Rassismus ein, denn „Rassismus ist kein Phänomen, das nur in rechtsextremen Zusammenhängen vorkommt. Rassismus ist auch in der Mitte der Gesellschaft gegenwärtig. Das zeigen zahlreiche Studien. Deshalb geht Rassismus uns alle an. Die Mordserie der Zwickauer Terrorzelle hat breite Teile der Gesellschaft erschüttert. Hier zeigt sich besonders deutlich, wie wichtig es ist, Rechtsextremismus konsequent zu bekämpfen.“

Berlin geht dabei voran und setzt vielfältige Maßnahmen um: Hierzu zählen das Landesprogramm gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus. Mit ihm werden jährlich bis zu 40 Projekte gefördert, die sich mit menschenfeindlichen Einstellungen und Rechtsextremismus auseinandersetzen, Opfern fachgerecht helfen und Beratungen anbieten.

„Rassismus zeigt sich in ganz unterschiedlicher Form. Dazu zählen beispielsweise Ausgrenzungen auf dem Arbeitsmarkt, dem Wohnungsmarkt oder im Bildungssystem. Solche Diskriminierungen schränken die gesellschaftlichen Teilhabemöglichkeiten von bestimmten Personengruppen sehr stark ein. Dies ist ein ernsthaftes Problem, das Politik, Verwaltung und Gesellschaft gleichermaßen herausfordert“, so Dilek Kolat, die außerdem darauf hinweist, dass „Berlin nicht nur Angebote für die Gesellschaft macht, sondern auch für Politik und Verwaltung. Ein Programm, das sich insbesondere an die Verwaltung richtet ist der Berliner Landesaktionsplan gegen Rassismus und ethnische Diskriminierung. Er ist ein wichtiges Instrument, mit dem sich die Berliner Verwaltung gegen vielfältige Formen rassistischer und ethnischer Diskriminierung wendet“. Dieses Maßnahmenpaket wird beständig weiterentwickelt. Zugleich ist Berlin Mitglied der Europäischen Städtekoalition gegen Rassismus und der Charta der Vielfalt.

Kontakt: Silke Adamczyk
Assistentin der Pressestelle
in der Senatsverwaltung für
Arbeit, Integration und Frauen
Oranienstraße 106
10969 Berlin
Tel.: 030 9028 2875
Fax: 030 9028 2053
Email: Silke.Adamczyk@senaif.berlin.de

 
 

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