Mit Frauenpower durch die Hedwigstraße - Ein Bericht

Veröffentlicht am 23.06.2016 in Kiez

Die Hedwigstraße befindet sich in der unmittelbaren Nachbarschaft meines Wahlkreisbüros und zeichnet sich durch einen besonders hohen Anteil von durch Frauen geführten Geschäften aus. Das war Grund genug für mich, sich der Straße im Rahmen einer Kiezverstecketour zu widmen.

Unsere Tour fand anlässlich des Equal Pay Day, des internationalen Aktionstages für Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen, statt. Mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern ging ich zuerst in ein echtes Kiezversteck, das gemütliche kleine Teehaus Dabang. Hier finden in zwei kleinen, schön gestalteten  Räumen ca. 20 Personen Platz. Die koreanische Besitzerin erzählte uns von ihrem Werdegang und wir erfuhren, dass hier auch asiatische Köstlichkeiten den Gästen zum Verzehr angeboten werden.

Gleich gegenüber eröffneten zwei Frauen vor gut einem Jahr ein Einrichtungsgeschäft mit dem Namen „Fischer und Müller“. Spezialisiert auf Innenausstattung können dort Geschenkartikel und kleinen Einrichtungsgegenständen erworben werden. Darüber hinaus bieten die Geschäftsinhaberinnen ihre fachliche und kompetente Beratung für unentschlossene Kundinnen und Kunden bei der Ausstattung und Einrichtung von deren Räumlichkeiten an.

Nebenan konnten wir an einem großen Schaufenster den Namen „Maria Schumacher“ lesen. Das Schuhgeschäft ist benannt nach der Mutter der Inhaberin, die jedoch nichts mit Schuhen am Hut hatte. Hier werden nicht nur schöne Schuhe angeboten, sondern das Sortiment wurde zudem noch mit besonders geschmackvollen Kleidungsstücken aus ökologischem Material erweitert.

Bei einem Abstecher in die  Fregestraße wurden wir von Anja Blaku empfangen. Sie eröffnete im Februar 2016 ihr Präventionsstudio „Flow Fitness“. Wir erfuhren, wie Körper und Geist auch ohne besondere Sportgeräte bis ins hohe Alter fit bleiben. Die Eigentümerin bietet individuell abgestimmte Fitnesskurse an. Ihr Motto: Kochen, Bewegung, Entspannung. Nach einigen Minuten gemeinsamer kleiner gymnastischer Übungen, angeleitet von Frau Blaku, ging ich mit meinen Gästen fit und vergnügt gegenüber in das Literaturhotel Friedenau.

Die Direktorin und Inhaberin des Literaturhotels, Christa Moog, empfing uns an der Rezeption und wir lauschten gespannt ihren Ausführungen. So erzählte uns Frau Moog über die vielen Schriftstellerinnen und Schriftsteller, die sich in Friedenau regelmäßig wohlfühlen und warum sie ihren Frühstücksraum in „Uwe Johnson Salon“ umbenannt hat. Im Uwe Johnson Salon werden regelmäßig Lesungen angeboten. Das Literaturhotel ist weit über Friedenau hinaus bekannt geworden und wird von vielen Stammgästen gebucht. Eine kleine Oase zum Verweilen, drinnen wie auch draußen.

Auf der letzten Station meiner Kiezverstecketour besuchten wir das Eckgeschäft „Pop Corner“ in der Hedwigstraße. Drei Unternehmerinnen, darunter Tanja Schilling, gründeten vor ein paar Jahren ihr Ladenatelier und verwirklichten hier ihre Ideen. Fotografie, Kindersachen und Accessoires. Ganz unterschiedliche Produkte, wie zum Beispiel Kinderkleidung, Tapetenposter für Kinder und Lederrucksäcke für Erwachsene, werden zum Kauf angeboten.

Mein Dank gilt allen Unternhemerinnen für ihre Zeit und ihren Tatendrang sowie den Gästen meiner Tour für ihr Interesse.

 
 

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