Integrationssenatorin Kolat bewertet die Wahl des Unwortes des Jahres 2011 als gelungen

Veröffentlicht am 20.01.2012 in Pressemitteilung

„Dass als «Unwort des Jahres 2011» der Begriff «Döner-Morde» gewählt worden ist, halte ich für absolut angemessen, denn er verharmlost die rechtsextrem motivierten Morde an unbescholtenen Mitbürgern mit Migrationshintergrund“, so Senatorin Kolat. „Es handelt sich immerhin um Morde an zehn Menschen, bei deren Aufklärung offenbar eine Menge Vorurteile den sachlichen Blick versperrt haben.“

Die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden nennt das Schlagwort in der Begründung der Auswahl verharmlosend, sachlich unangemessen und bezeichnet sie als eine folkloristisch-stereotype Etikettierung.

„Mich wundert es nicht, dass das Wort an der Spitze der zur Wahl eingereichten Begriffe lag - insbesondere, nachdem die ermittelnden Behörden zugeben mussten, den rechtsextremen Hintergrund der Taten nicht ausreichend wahrgenommen zu haben,“ so Senatorin Kolat. „ Die Benennung weist einmal mehr darauf hin, dass Sprache und Begriffe nicht nur große Symbolkraft haben, sondern ihr Gebrauch auch die Wahrnehmung unmittelbar beeinflusst.“

Mit freundlichen Grüßen

Silke Adamczyk
Assistentin der Pressestelle
in der Senatsverwaltung für
Arbeit, Integration und Frauen
Oranienstraße 106
10969 Berlin
Tel.: 030 9028 2875
Fax: 030 9028 2053
Email: Silke.Adamczyk@senias.berlin.de

„Dass als «Unwort des Jahres 2011» der Begriff «Döner-Morde» gewählt worden ist, halte ich für absolut angemessen, denn er verharmlost die rechtsextrem motivierten Morde an unbescholtenen Mitbürgern mit Migrationshintergrund“, so Senatorin Kolat. „Es handelt sich immerhin um Morde an zehn Menschen, bei deren Aufklärung offenbar eine Menge Vorurteile den sachlichen Blick versperrt haben.“

Die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache in Wiesbaden nennt das Schlagwort in der Begründung der Auswahl verharmlosend, sachlich unangemessen und bezeichnet sie als eine folkloristisch-stereotype Etikettierung.

„Mich wundert es nicht, dass das Wort an der Spitze der zur Wahl eingereichten Begriffe lag - insbesondere, nachdem die ermittelnden Behörden zugeben mussten, den rechtsextremen Hintergrund der Taten nicht ausreichend wahrgenommen zu haben,“ so Senatorin Kolat. „ Die Benennung weist einmal mehr darauf hin, dass Sprache und Begriffe nicht nur große Symbolkraft haben, sondern ihr Gebrauch auch die Wahrnehmung unmittelbar beeinflusst.“

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