Die Zukunft Friedenaus hängt von uns allen ab

Veröffentlicht am 22.06.2014 in Kiez

Der Breslauer Platz soll Platz der Aufenthaltsqualität werden. Das war auch immer mein Wunsch. Deshalb engagierte ich mich schon seit 2005 gemeinsam mit den örtlichen Initiative für einen Platz auf dem sich Menschen wohl fühlen können und Ihre Zeit verbingen wollen. Doch wird das Engement der Bürgerinnen und Bürger ausgebremst. Die Fraktionen von SPD und Grünen verhängten einen Baustopp für den Abschnitt der Lauterstraße, berichtete uns der verkehrspolitische Sprecher der SPD Fraktion Tempelhof-Schöneberg anlässlich des Politischen Salons in meinem Wahlkreisbüro. Entsprechend vorheriger Absprachen und Pläne sollte die Lauterstraße hochgepflastert werden, so dass Restaurants sich vor Ort ausdehnen könnten. Doch dies wollte der zuständige Stadtrat nicht umsetzen. Nun passiert erstmal gar nichts, bis der Konflikt gelöst ist.

Auch ein Anwohner hofft darauf, dass der Platz nun endlich zur Fußgängerzone werden kann. Problematisiert wurde in diesem Zusammenhang auch die Frage der parkenden Autos. Gewohnheit und ungeschickte Musterung durch Pflastersteine verführen Autofahrer zum Parken auf dem Bürgersteig und mitten auf dem Platz. Dieses Problem, so herrschte Einvernehmen wird erst dann gelöst sein, wenn die Lauterstraße keine Trennung zwischen Platz und Bürgersteig mehr herstellt, sondern af einem Niveau beide Teile verbindet.

In der Debatte stellte sich heraus, dass mehrere Probleme nicht vor Beginn der Bauarbeiten gelöst wurden wie zum Beispiel die Installation eines Brunnens oder Pflanzung von Bäumen. Für beide Initativen stehen Paten zur Finanzierung parat.

Die Gerhart-Hauptmann-Bibliothek muss zum Ende des Jahres das Rathaus Friedenau verlassen. Grund ist die Abgabe der Immobilie aus dem Vermögen des Bezirks an das Land Berlin, berichtete uns der Fraktionsvorsitzende und kulturpolitische der SPD Fraktion. Unser neuer Nachbar am Breslauer Platz wird das Finanzamt, dass die Räume selber benötigt. Ein Aus des Bibliothekenstandorts Friedenau kommt den Menschen nicht in die Tüte. Die wohnortnahe Versorgung besonders für Kinder, aber auch für Menschen mit Geheinschränkungen waren wichtige Argumente, die für eine Bibliothek in Friedenau sprächen. Die aktuell diskutierte Verlagerung der Mittelpunktsbibliothek an den Standort des ehemaligen Hertie-Kaufhauses am Kaiser-Wilhelm-Platz wurde eher kritisch gesehen, da noch nicht klar ist, ob zusätzliche Kosten anfallen, die einen Friedenaueralternativstandort verhindern könnten.

Ob Friedenau weiterhin eine Bibliothek haben wird und ob der Breslauer Platz ein Platz mit Aufenthaltsqualität wird, hängt vom Engagement von uns allen ab. Für beides streite ich mit Ihnen.

 

 
 

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